“Putins Koch” verteidigt Anwerbung von Gefangenen

EU-Parlamentspräsidentin fordert von Deutschland Führungsstärke

4.10 Uhr: EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola hat die Bundesregierung ermuntert, Führungsstärke bei der Unterstützung der Ukraine zu zeigen. “Ich fordere von Deutschland, Führungsstärke zu zeigen”, sagte Metsola der “Augsburger Allgemeinen” (Freitag). Die Ukraine brauche noch mehr Solidarität. Das sei schwierig und jedes Land habe seine eigenen Realitäten, räumte Metsola ein. Trotzdem fordere sie “Führungsstärke in Europa und Politiker, die die Führungsrolle ausfüllen”. Dies geschehe seit dem russischen Angriff auf die Ukraine vor allem im Osten der EU.”Die Staaten müssen gemeinsam handeln. Aber ich erlebe, dass die Staats- und Regierungschefs da pragmatisch sind”, sagte Metsola.

Selenskyi meldet 3.800 Raketenangriffe seit Kriegsbeginn

4 Uhr: Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bereits mehr als 3.800 verschiedene Raketen gegen sein Land eingesetzt. “Aber keine Rakete wird Russland seinem Ziel näher bringen. Es wird keine Unterwerfung der Ukraine geben.“ Statt dessen, si Selenskyj, würde jede russische Rakete Moskau mehr in die Isolation treiben

Medien: “Putins Koch” verteidigt Anwerben von Gefangenen

3 Uhr: Der als Koch von Kremlchef Wladimir Putin bekannte russische Geschäftsmann Jewgeni Prigoschin hat russischen Medien zufolge den Einsatz von Gefangenen im Angriffskrieg gegen die Ukraine verteidigt. Wer nicht wolle, dass in dem Konflikt private militärische Firmen und Gefangene eingesetzt würden, der solle seine eigenen Kinder an die Front schicken, berichteten russische Medien unter Berufung auf Prigoschins Pressedienst am Donnerstag. “Entweder private militärische Firmen und Gefangene oder Eure Kinder – entscheidet selbst”, meinte er. Sehen Sie hier unser Video zu dem Thema.

Klitschko nimmt Medienpreis für die Ukraine entgegen – Lob von Scholz

1 Uhr: Für seinen Mut und seine Standhaftigkeit gegen die russische Invasion ist das ukrainische Volk mit dem Medienpreis M100 ausgezeichnet worden. Der frühere Box-Weltmeister Wladimir Klitschko nahm die Auszeichnung stellvertretend für seine Landsleute entgegen.Für seinen Mut und seine Standhaftigkeit gegen die russische Invasion ist das ukrainische Volk mit dem Medienpreis M100 ausgezeichnet worden. Der frühere Box-Weltmeister Wladimir Klitschko nahm die Auszeichnung am Donnerstag in Potsdam stellvertretend für seine Landsleute entgegen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte bei der Preisverleihung, die Auszeichnung des ukrainischen Volkes sei eine “ausgezeichnete Wahl”. “Niemand verteidigt in diesen Tagen mit höherem Einsatz den Frieden, das Recht und unser aller Freiheit”, sagte Scholz. Der Preis M100 wird seit 2005 jedes Jahr an Menschen vergeben, die sich für die europäische Verständigung sowie Meinungs- und Pressefreiheit einsetzen. Im vergangenen Jahr erhielten der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny und seine Anti-Korruptionsstiftung FBK die Auszeichnung.Donnerstag, 15. September

USA kündigen neues Waffenpaket an

23.45 Uhr: Die US-Regierung hat der Ukraine weitere Militärhilfen zur Verteidigung im Krieg gegen den Angreifer Russland zugesagt. Das US-Außenministerium kündigte am Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington Unterstützung für Kiew im Umfang von 600 Millionen US-Dollar (rund 600 Millionen Euro) an. Die USA stellen der Ukraine demnach zusätzliche Waffen, Munition und Ausrüstung aus Beständen des US-Verteidigungsministeriums zur Verfügung. Damit erhöht sich die militärische Unterstützung der USA für die Ukraine seit Beginn von Bidens Amtszeit dem Ministerium zufolge auf einen Gegenwert von insgesamt 15,8 Milliarden Dollar.

Leave a Comment