Ukraine-Krieg im Blog: Ukrainer berichten von schwerer Folter in russischer Gefangenschaft


Tag 180 seit Kriegsbeginn: Die ukrainische Armee äußert sich zu ihren Verlusten. Die Stadt Nikopol steht verstärkt unter Beschuss. Alle Infos im Newsblog.Ukrainer berichten von schwerer Folter in russischer Gefangenschaft21.38 Uhr: Bei der Schlacht um Mariupol gefangengenommene ukrainische Soldaten haben dem russischen Militär nach ihrer Freilassung aus der Kriegsgefangenschaft schwere Misshandlungen vorgeworfen. In einer Online-Pressekonferenz am Montag erklärten ehemalige Kämpfer des Asow-Regiments unter anderem von Gefangenen, denen durch Schläge Knochen gebrochen worden seien. Die Angaben der ehemaligen Soldaten konnten nicht unabhängig überprüft werden.Die Männer waren nach der russischen Einnahme von Mariupol im Mai gefangen genommen worden und später im Rahmen eines Gefangenenaustauschs freigelassen worden. Einer der freigelassenen Soldaten sprach davon, Fälle von “schwerer Folter” beobachtet zu haben.”Sie zogen uns aus und zwangen uns, nackt in der Hocke zu sitzen. Wenn einer der Jungen den Kopf hob, schlugen sie ihn sofort”, sagte der ukrainische Soldat und Asow-Kämpfer Denys Tscherpouko am Montag in der Pressekonferenz. Der frühere Gefangene Wladyslaw Schaiworonok sprach von Fällen von “schwerer Folter”: “Manchen wurden Nadeln in die Wunden gestochen, manche wurden mit Wasser gefoltert”, sagte Schaiworonok. Mehr über seine Berichte lesen Sie hier.”Es gibt einen internen Machtkampf im Kreml”19.00 Uhr: Nach dem Tod der russischen Publizistin Darja Dugina häufen sich die Spekulationen über die Hintergründe des Attentats. Zuerst kursierte ein ominöses Bekennerschreiben einer russischen Untergrundbewegung, dann erklärte Moskau den Fall für gelöst: Der ukrainische Geheimdienst stecke dahinter. Experten halten ein anderes Szenario für wahrscheinlicher. Hier lesen Sie mehr.Ukraine plant Krim-Gipfel 17.53 Uhr: Sechs Monate nach Kriegsbeginn will die Ukraine an diesem Dienstag einen Online-Gipfel zur Rückholung der bereits 2014 von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim abhalten. Bei der sogenannten Krim-Plattform, die nach 2021 schon zum zweiten Mal stattfindet, wird unter anderem ein Redebeitrag von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erwartet. Sprechen sollen zudem auch Kanadas Premierminister Justin Trudeau, Japans Ministerpräsidenten Fumio Kishida und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Insgesamt sind über 50 Teilnehmer aus Europa, Asien, Amerika und Afrika angekündigt.Die strategisch wichtige Krim mit ihren mehr als zwei Millionen Einwohnern zählt völkerrechtlich weiter zur Ukraine. Nach Russlands Einmarsch in die Ukraine Ende Februar haben Vertreter des angegriffenen Landes immer wieder von einer militärischen Rückeroberung der Halbinsel gesprochen.Russland beantragt erneut Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats wegen AKW Saporischschja16.42 Uhr: Wegen der Kämpfe um das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja hat Russland erneut den UN-Sicherheitsrat angerufen. Moskau – eines der fünf Ständigen Mitglieder – beantragte in New York eine Sitzung des mächtigsten UN-Gremiums für diesen Dienstag, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Diplomatenkreisen erfuhr. Moskau begründete dies mit einem “anhaltenden Beschuss und der Angriffe von ukrainischen Kräften auf die Anlage”. Das Treffen soll voraussichtlich um 21.00 Uhr deutscher Zeit beginnen.Russische Einheiten eroberten das Atomkraftwerk Saporischschja im Süden der Ukraine bereits Anfang März. Kiew und Moskau werfen sich gegenseitig den Beschuss des Geländes vor. Mit seinen sechs Reaktoren und einer Nettoleistung von 5700 Megawatt ist es das größte AKW in Europa. Im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl ereignete sich 1986 das größte Atomunglück auf europäischem Boden.Bulgarien will Gas bei Gazprom kaufen15.46 Uhr: Die bulgarische Übergangsregierung will wegen der Gasknappheit in dem EU-Land Erdgas auch beim russischen Staatskonzern Gazprom kaufen. “Offensichtlich werden wir Verhandlungen mit Gazprom führen müssen”, sagte Energieminister Rossen Hristow am Montag nach einer Tagung eines Krisenstabs im Energiebereich. Sofia wolle zudem wieder mit Aserbaidschan über Gaslieferungen verhandeln.Für September sei Bulgariens Gasbedarf voll gedeckt, für Oktober aber nur zum Teil, beschrieb Stab-Chef und Vize-Übergangsministerpräsident Hristo Aleksiew die Lage. Zudem müssten die Gaspreise für die “Bevölkerung und die Wirtschaft erträglich” sein. Anfang Oktober wird Bulgarien ein neues Parlament wählen.Das von russischen Energieträgern stark abhängige einstige Ostblockland erhält seit Ende April auf direktem Weg kein Gas aus Russland mehr. Gazprom hatte die Lieferungen trotz eines bis Ende 2022 laufenden Vertrags eingestellt, da die damalige prowestliche Regierung in Sofia Zahlungen in Rubel abgelehnt hatte. Die russische Botschafterin in Bulgarien, Eleonora Mitrofanowa, hatte erst am Sonntag erklärt, dass es “bei politischem Willen seitens Bulgarien keine Probleme” vor einer Wiederaufnahme der Gaslieferungen geben werde.Von der Leyen erhebt schwere Vorwürfe gegen Putin15.26 Uhr: Zum europäischen Tag des Gedenkens an die Opfer totalitärer und autoritärer Regime an diesem Dienstag hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schwere Vorwürfe gegen Russlands Staatschef Wladimir Putin erhoben. “Putin hat in diesem Jahr die Schrecken des Krieges nach Europa zurückgebracht und daran erinnert, dass Frieden nicht selbstverständlich ist”, schrieb die deutsche Politikerin am Montag. Russlands Krieg gegen die Ukraine sei unrechtmäßig und ungerechtfertigt. Zudem verzerre die staatlich kontrollierte Propaganda die Geschichte und verbreite Verschwörungstheorien. Wer sich dagegen stelle, werde bestraft.Von der Leyen versicherte, man werde nicht ruhen, bis sich die Ukraine durchgesetzt habe. “Bürger der Ukraine geben ihr Leben, um die Werte zu schützen, auf denen unsere Union beruht.”Der europaweite Tag des Gedenkens an die Opfer totalitärer und autoritärer Regime wird seit 2009 am 23. August begangen. Damit wird auch an den sogenannten Hitler-Stalin-Pakt erinnert. Der am 23. August 1939 unterzeichnete deutsch-sowjetische Nichtangriffsvertrag gilt als ein Dokument, das den Weg zum deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 ebnete.EU erwägt Ausbildungsprogramm für ukrainische Soldaten14.57 Uhr: Angesichts des seit einem halben Jahr dauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine erwägt die Europäische Union ein Programm zur Ausbildung der ukrainischen Streitkräfte. Dies kündigte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Montag am Rande einer Konferenz im nordspanischen Santander an. Die Verteidigungsminister der 27 EU-Mitgliedsstaaten wollen bei einem Treffen am kommenden Montag in der tschechischen Hauptstadt Prag über die Pläne beraten.Borrell unterstützte das Vorhaben. “Es erscheint vernünftig, dass ein Krieg, der dauert und voraussichtlich weiter dauern wird, Anstrengungen nicht nur in Form von Materiallieferung, sondern auch in Form von Ausbildung sowie von Hilfe bei der Organisation der Streitkräfte erfordert”, sagte der frühere spanische Außenminister.Armeechef: Bislang fast 9.000 ukrainische Soldaten getötet14.56 Uhr: Seit dem Ende Februar gestarteten russischen Angriffskrieg sind nach ukrainischen Angaben fast 9.000 ukrainische Soldaten getötet worden. Der ukrainische Armeechef Walerij Saluschny sagte am Montag laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine bei einem Forum in Kiew, ukrainische Kinder bedürften besonderer Aufmerksamkeit, denn ihre Väter seien an der Front und “womöglich unter den fast 9.000 getöteten Helden”. Es ist eine der äußerst seltenen Aussagen der ukrainischen Regierung oder Armeespitze zu den eigenen Verlusten in dem Krieg.Nach 100 Tagen Krieg hatte der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow im Juni bei den schweren Kämpfen im Osten des Landes eingeräumt, dass Tag für Tag bis zu hundert ukrainische Soldaten getötet und bis zu 500 verletzt würden. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte die Zahl der täglich getöteten ukrainischen Soldaten Anfang Juni mit 60 bis 100 beziffert. Mittlerweile ist der 180. Kriegstag erreicht. Die letzte Gesamtbilanz datiert von Mitte April. Damals hatte Selenskyj von bis zu 3.000 getöteten ukrainischen Soldaten und etwa 10.000 Verletzten gesprochen.Munition für die Ukraine: Das können die deutschen Supergranaten14.30 Uhr: Die Ampel hat die Lieferung hochmoderner Artilleriemunition an Kiew genehmigt. Die deutschen Panzerhaubitzen werden damit zur echten Gefahr für Russland. Lesen Sie hier, warum.Mord an Dugina: Russland macht Ukraine verantwortlich13.48 Uhr: Wer steckt hinter dem Anschlag auf die Unterstützerin des russischen Angriffskrieges? Der Kreml will nun einen Schuldigen gefunden haben. Hier lesen Sie mehr dazu.Bundesregierung sieht Grenzen für Waffenlieferungen an Ukraine13.38 Uhr: Das Bundesverteidigungsministerium hat einen Vorstoß von Koalitionspolitikern zurückgewiesen, der Ukraine mehr Waffen zu liefern und dafür notfalls auch eine Schwächung der Bundeswehr in Kauf zu nehmen. Angesichts der Bedrohung durch Russland unter Präsident Wladimir Putin könne die Bundeswehr ein solches Vorgehen nicht riskieren, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Montag in Berlin.”Wir müssen nämlich darauf gefasst sein, dass Putin jede Schwäche und auch nur temporäre Lücke in der Verteidigungsbereitschaft der Nato ausnutzen könnte”, warnte er. Deutschland schulde den Partnern in der Nato “unsere Unterstützung im Rahmen der Bündnisverpflichtungen”, wie sie in der Beistandspflicht in Artikel 5 des Nato-Vertrags festgelegt seien. Der Sprecher fügte hinzu: “Wir hätten im Kalten Krieg wohl wenig Verständnis dafür gehabt, wenn seinerzeit unsere Alliierten wegen akuter Kriegsschauplätze – und die gab es ja in der Welt – anderswo Abstriche an der kollektiven Verteidigung nach Artikel 5 des Nato-Vertrages gemacht hätten.”Verteidigungspolitikerinnen und -politiker von Grünen, SPD und FDP hatten von der Bundesregierung zusätzliche Waffenlieferungen an die Ukraine gefordert, selbst wenn das die Bundeswehr vorübergehend schwächen könnte. In einem am Wochenende veröffentlichten Gastbeitrag für den “Spiegel” kritisierten die Bundestagsabgeordneten Kristian Klinck (SPD), Sara Nanni (Grüne) und Alexander Müller (FDP), dass bisher der Befähigung der Bundeswehr zur Landes- und Bündnisverteidigung vor der Hilfe für die Ukraine Vorrang eingeräumt werde.Bislang werde der im Vergleich geringe Umfang deutscher Waffenlieferungen mit einem bereits bestehenden Ausrüstungsmangel bei der Bundeswehr begründet. “Dies ist jedoch ein konstruierter Zielkonflikt”, erklären die Parlamentarierinnen und Parlamentarier. “Denn die Sicherheit und die Stabilität Europas werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt in der Ukraine verteidigt.” Die Autoren forderten ein “koordiniertes Vorgehen” mit den internationalen Partnern und der Rüstungsindustrie. Dies erlaube “temporäre Einschnitte in der Bundeswehr in Kauf zu nehmen, beispielsweise durch die Abgabe von gebrauchtem Material, das dann zeitnah ersetzt wird”, hieß es weiter in dem Beitrag.Unabhängigkeitsfeiern in Kiew aus Furcht vor Angriffen verboten12.26 Uhr: Aus Furcht vor russischen Raketengriffen haben die Behörden in der ukrainischen Hauptstadt Kiew alle Großveranstaltungen rund um den Unabhängigkeitstag am Mittwoch verboten. Das Verbot gelte von Montag bis Donnerstag und betreffe öffentliche Großveranstaltungen, Kundgebungen und andere Zusammenkünfte, erklärten die Behörden.Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Wochenende gewarnt, dass Russland zum 31. Jahrestag der Unabhängigkeit von der Sowjetunion am 24. August, der diesmal auch den Beginn der russischen Invasion vor sechs Monaten markiert, “etwas besonders Bösartiges” tun könnte.Selenskyj warnt vor Schauprozess gegen ukrainische Kriegsgefangene12.11 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor einem Schauprozess gegen Soldaten in russischer Kriegsgefangenschaft gewarnt. Wenn Russland ein solches Tribunal gegen ukrainische Gefangene organisiere, dann sei das eine “Linie”, nach der keine Verhandlungen mehr möglich seien. Das sagte Selenskyj in seiner in der Nacht zum Montag verbreiteten Videobotschaft. Er bezog sich auf Medienberichte, nach denen in der von moskautreuen Separatisten und russischen Truppen in der eingenommenen Hafenstadt Mariupol ein solcher Gerichtsprozess geplant werde.Vor einem international nicht anerkannten Gericht könnten demnach die ukrainischen Kriegsgefangenen auch zur Todesstrafe verurteilt werden. Die Besatzungsbehörden werfen ihnen Kriegsverbrechen vor. Selenskyj kritisierte das Verfahren gegen die Verteidiger der Ukraine als “ekelhaft und absurd” und als Verstoß gegen alle internationalen Rechtsnormen. “Russland schneidet sich selbst von den Verhandlungen ab”, sagte er.Der Separatistenführer im Gebiet Donezk, Denis Puschilin, sagte im russischen Staatsfernsehen am Montag, Selenskyjs Äußerungen hätten keinen Einfluss auf die Pläne für das “Mariupoler Tribunal”. “Alle Verbrecher, Kriegsverbrecher, vor allem die Neonazis von ‘Asow’ müssen ihre entsprechende Strafe bekommen. Solche Verbrechen gibt es ziemlich viele”, sagte Puschilin. Die Vorbereitungen für die erste Stufe des Tribunals gingen dem Ende zu. Das Prozessdatum hänge von Ermittlern ab. “Vollkommen fertig ist das Material zu 80 Vorfällen von ‘Asow’-Verbrechen, 23 Menschen sind verhaftet”, sagte er.Urlauber enthüllen Standort von russischer Luftabwehr11.56 Uhr: Sommer, Sonne und ein Luftabwehrsystem: Ein Tourist lässt sich auf der Krim fotografieren – und ahnt wohl nicht, welche Folgen das Bild nach sich zieht. Hier lesen Sie mehr dazu.Großbritannien: Offenbar Motivationsprobleme bei Separatisten8.30 Uhr: Russland kann nach britischer Einschätzung seine Hilfstruppen aus den moskautreuen Separatistengebieten immer schwerer für den andauernden Krieg gegen die Ukraine motivieren. Einige Kommandeure würden ihren Soldaten vermutlich finanzielle Anreize versprechen, teilte das Verteidigungsministerium in London am Montag unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse mit. Einige Verbände würden als unzuverlässig gelten und daher nicht mit Angriffen betraut.Das Ministerium verwies als Beispiel auf ein Video von Mitte August, in dem sich Mitglieder einer Einheit der selbst ernannten “Volksrepublik Luhansk” geweigert haben sollen, an Offensivoperationen teilzunehmen. Die Kämpfer hätten betont, sie hätten mit der vollständigen Eroberung des Gebiets ihre Aufgabe erfüllt. Trotz Drohungen und Einschüchterungen hätten die Männer nicht in der benachbarten “Volksrepublik Donezk” weiterkämpfen wollen.Dass Russland den Krieg weiterhin als “militärische Spezialoperation” einstuft, trage zu diesen personellen Problemen bei, hieß es in London weiter. Denn ohne allgemeine Mobilmachung habe der Staat keine rechtliche Handhabe, Bürger zum Militärdienst zu zwingen, und ist weiter auf Hilfstruppen angewiesen.Russische Armee soll erneut Nikopol beschossen haben7.36 Uhr: Die ukrainische Hafenstadt Nikopol soll erneut von der russischen Armee beschossen worden sein. Das berichtet der zuständige Gouverneur der Oblast Dnipropetrowsk, Valentyn Reznitschenko, auf Telegram. Laut Reznitschenko flogen 42 Granaten der russischen Armee in Wohnviertel. Der Beschuss soll unter anderem fünf Brände und einen Stromausfall für 2.000 Menschen verursacht haben. Nikopol liegt am Ufer des Dnepr gegenüber des Atomkraftwerks Saporischschja in der Stadt Enerhodar.Das russische Verteidigungsministerium hatte behauptet, die Regierung in Kiew plane an diesem Freitag einen Schlag gegen Europas größtes Atomkraftwerk, um dann Moskau die Schuld an einer möglichen radioaktiven Katastrophe zu geben. Entsprechende Einheiten seien dort zusammengezogen worden, Teile der 44. Artillerie-Brigade sollen die Schläge von der Stadt Nikopol aus vollziehen, behauptete Ministeriumssprecher Igor Konaschenkow. Beweise legte er nicht vor. Überprüfbar waren die Angaben nicht.Die Nacht im Überblick5.30 Uhr: Knapp ein halbes Jahr nach Russlands Einmarsch in die Ukraine rückt die annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim immer mehr in den Fokus des Kriegsgeschehens. Am Wochenende warf die russische Verwaltung der Ukraine nun gleich mehrere Angriffsversuche vor – die aber alle abgewehrt worden seien. In Russlands kremltreuen Kreisen ist unterdessen weiter das Entsetzen groß, nachdem die Tochter des rechtsnationalistischen Ideologen Alexander Dugin offenbar Opfer eines Bombenanschlags wurde.In der Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj mehrere Landsleute für ihre besonderen Verdienste ausgezeichnet. Bundeskanzler Olaf Scholz beriet sich mit US-Präsident Joe Biden, Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Boris Johnson über weitere Hilfen für das angegriffene Land. Hier lesen Sie den gesamten Überblick über die Geschehnisse in der Nacht.So können Sie für die Ukraine spendenAngesichts der Nachrichten aus der Ukraine fühlen sich viele Menschen hierzulande machtlos. Wenigstens mit einer Spende möchten sie helfen. Hier finden Sie eine Auswahl an Hilfsorganisationen.Ältere Nachrichten lesen Sie hier in unserem vorherigen Newsblog.

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